Musikschule Suhl: Tag der offenen Tür (Plakat) (Gestaltung: design.akut.zone, Foto: Peter Zastrow)

Plakat/Flyer Musikschule Suhl: Tag der offenen Tür 2022

Plakat und Flyer zum Tag der offenen Tür nach dem neuen Gestaltungskonzept für Veranstaltungsplakate der Musikschule Suhl: vollformatiges themenbezogenes ansprechendes Hintergrundbild (Foto: Peter Zastrow, www.bildwelten.de), variabel-verschiedenfarbige Textbalken für Titel und Infotext (die Farbkombination soll eine zum Thema passende Farbstimmung erzeugen), Musikschul-Logo als Fixpunkt. Die Gestaltung des Flyers ist eine Umsetzung des Plakats auf schmalerem Format. Es sollen nur Flyer-Karten (keine Falzflyer) verwendet werden, um die Informationen kompakt und übersichtlich zu halten.

Mehr Informationen zum Tag der offenen Tür in der Musikschule Suhl

Plakatserie Herbert Roth Ensemble: Herbert Roth (Gestaltung: design.akut.zone)

Plakatserie Herbert Roth Ensemble 2022

Zur Eröffnung des Hauses der Geschichte Suhl im Mai 2022 wurde u.a. eine Kabinett-Ausstellung über einen der bekanntesten Suhler gestaltet: den Komponisten, Sänger und Volksmusikanten Herbert Roth und sein Ensemble. Neben einer Vitrinen-Ausstellung und einer Ausstellungstafel über den Rennsteig und das Rennsteiglied als Hymne Thüringens wurde eine Plakatserie über Herbert Roth und sein Ensemble gestaltet. Auf 9 großen Plakaten (10 x 100 cm) gibt es Informationen und viele Bilder zu den Hauptpersonen: Herbert Roth (und seine Frau Edelgard), sein Freund und Texter aller Herbert-Roth-Volkslieder Karl „Kaschi“ Müller, die charismatische Sängerin und zweite Akkordeonspielerin des Ensembles über 3 Jahrzehnte (1951-1983) Waltraut Schulz, Herbert Roths Tochter, Sängerin und Akkordeonspielerin Anfang der 1980er Jahre Karin Roth, das Herbert Roth Ensemble unter verschiedenen Namen und mit unterschiedlichen Musikern (Kontrabass, Zither, Melodiegitarre), der „andere Herbert Roth“ als Schlagerkomponist Matthias Wendt und schließlich 3 Kopien von Originalplakaten bzw. Heft-Cover aus den 1950er Jahren.

Der Gestaltungs-Stil schließt an die vorher entstandenen Kulturhaus-Suhl-Plakate an: Jedes Thema/Person wird auf einem eigenem Plakat mit einer eigenen Farbe dargestellt (für die Roths natürlich Rot-Töne). Die informativen Textblöcke wurden wieder in runden „Blasen“ organisiert, wodurch sie räumlich kleiner wirken, nicht so viel Hintergrund überdecken und freier platziert werden können. Das gleiche gilt für die runden Bilder, von denen jeweils ein größeres Hauptbild eingesetzt wurde. Die anderen Bilder wurden in unterschiedlichen Größen (die eine Wichtung ermöglichen) je nach Platzbedarf und Wechselwirkung frei positioniert, meist überlappend, wenn es das Bildmotiv erlaubt. Ausnahmsweise wurde Plattencover oder Zeitungsartikel auch rechteckig eingefügt, dann aber eher hintergründig.Die Themenplakate sollen einen „erzählerischen“ Charakter haben, auf denen „das Auge spazieren gehen“ kann, die man also nur nach und nach entdecken kann. Neben den „offiziellen“ Ensemble-Bildern von Herbert Roths Freund und Fotograf des Vertrauens Rolf Kornmann wurden auch einige private Fotos (die bisher nicht so bekannt sind) aus den Nachlässen der Künstler/Familien verwendet.

Ausstellungstafel: Das Rennsteiglied - die Hymne Thüringens (Gestaltung: design.akut.zone)

Ausstellungstafel Rennsteiglied 2022

Zur Eröffnung des Hauses der Geschichte in Suhl (umgebautes Portalgebäude des ehemaligen Kulturhauses) wurde eine Kabinett-Ausstellung über den bekanntesten Suhler Volksmusiker und Komponisten Herbert Roth und sein Ensemble aufgebaut:

  • Ein großer Vitrinenschrank mit originalen Zeitzeugnissen, Erinnerungsstücken, Schriftstücken, Fotos, Schallplatten, Büchern und CDs über Herbert Roth, Karl Müller (dessen Freund und Liedtexter), Waltraut Schulz (die Sängerin/Akkordeonspielerin des Ensembles über 3 Jahrzehnte) und Karin Roth (Tochter von Edelgard und Herbert Roth, Sängerin und Volksmusikantin). Die Vitrinen-Ausstellung wurde von Matthias Rolfs (langjähriger Kulturamtsleiter in Suhl und Herbert-Roth-Kenner) mit Leihgaben von Wolf-Dieter Schmidt (Herbert-Roth-Fan, Historiker, Sammler und Insider aus Hannover), Karin Roth, Sieglinde Calov und des Stadtarchivs Suhl (Nachlass Karl Müller, Nachlass Rolf Kornmann) zusammengestellt.
  • Eine originale funktionsfähige Telefunken-Bandmaschine M 15 aus den 1970er Jahren (aus dem AMIGA-Studio) zur Aufnahme/Abspielen der Urbänder zur Schallplattenproduktion. Diese und 14 Urbänder mit Herbert-Roth-Aufnahmen wurden von Volkmar Andrä (ehemaliger Musikproduzent beim AMIGA-Studio B) gerettet und zur Verfügung gestellt.
  • Eine Ausstellungstafel „Das Rennsteiglied – die Hymne Thüringens“ über den bekannten Thüringer Höhenweg Rennsteig und das zumindest in Thüringen weltbekannte Rennsteiglied.
  • Eine Plakatserie über Herbert Roth und sein Musikensemble.

Die Ausstellungstafel und die Plakatserie lehnen sich inhaltlich an die Broschüre „Auf den Spuren von Herbert Roth“ zum 70jährigen Jubiläum der Uraufführung des Rennsteigliedes 2021 an (Herausgeber: Congress Centrum Suhl, Touristik und Congress GmbH). Texte und Redaktion wurden wieder von Matthias Rolfs gemacht in Zusammenarbeit mit Wolf-Dieter Schmidt. Drei Textblöcke geben kompakte Informationen zum bekannten, historischen Thüringer Höhenweg Rennsteig im Thüringer Wald, zur Entstehung des Rennsteigliedes und dessen Siegeszug als Hymne Thüringens und schließlich den Text des Rennsteigliedes. Mein Gestaltungsansatz war, ein frisches, fröhliches Erscheinungsbild zu schaffen, dass dem ursprünglichen Charakter des Liedes als Wanderlied Rechnung trägt. Es sollte keineswegs verstaubt oder altbacken wirken. Entsprechend hab ich die frühlingshafte Farbkombination Himmelblau/Hellgrün gewählt. Die Bilder sollten wie „Farbtupfen“ einen malerisch-erzählerischen Bildeindruck erzeugen. Die nicht zu bunte, zu eigenständige zurückhaltende Farbstimmung der ausgewählten Bilder kam mir dabei entgegen. Bis auf das zentrale warmton-rote Bild von Herbert Roth als „Wanderer“, das damit einen zentralen Platz ausfüllen kann und ein „Scharnier“ zwischen den Natur- und Musik-Ensemble-Bildern bildet.Bei den Rennsteigbildern hab ich typische, natürliche, nicht zu „gestylte“ Fotos mit hohem Wiedererkennungswert gewählt (Fotos: Manuela Hahnebach, Bernd Schepeler).

Rollups Städtebauförderung Suhl: Haus der Geschichte (Gestaltung: design.akut.zone)

Rollups Städtebauförderung Suhl 2022

Parallel zur Openair-Ausstellung Suhl 2022 zur Städtebauförderung wurden Rollups (100 x 200 cm) zu den gleichen städtebaulichen Förderprojekten mit prinzipiell gleichem Inhalt erstellt (aber nur 12 Stück, also 4 Projekte weniger als bei der Openair-Ausstellung). Die Rollups dienen unabhängig von der Openair-Ausstellung der Innenraum-Präsentation der Städtebauförderung in Suhl in unterschiedlichen öffentlichen Bereichen (deshalb sind sie auch nicht speziell dem Tag der Städtebauförderung gewidmet). Zuerst wurden sie aber im Rahmen der Eröffnung des Hauses der Geschichte (am Tag der Städtebauförderung 14.05.2022) im 2022 fertiggestellten sanierten Portalgebäude des ehemaligen Suhler Kulturhauses ausgestellt (als Vorort-Version der Openair-Ausstellung).

Die Herausforderung bei der Gestaltung bestand darin, das ursprünglich angelegte Querformat der Openair-Ausstellung in ein entgegengesetzt ausgedehntes Hochformat umzuformen, ohne dass es irgendwie „gezwungen“ aussieht. Das funktionierte mit der Untereinander-Anordnung des Hauptbildes und der 3 Zusatzbilder (des Vor-Sanierungs-Zustandes) sehr gut. Die weiteren runden Bilder waren sehr günstig, da man sie im Format frei anordnen kann. Sie sind nicht an eine bestimmte Position (Raster) gebunden und konnten so in der freien Fläche des Hochformates verteilt werden. Damit konnte ich wieder für jedes Projekt ein neues eigenständiges spannungsvolles Layout realisieren. Die Texte und Bilder zu den einzelnen Projekten sind weitgehend identisch mit denen der Openair-Ausstellung.

Foto Openair Suhl 2022 Städtebauförderung: Was ist Städtebauförderung? (Gestaltung: design.akut.zone)

Foto Openair Suhl Städtebauförderung 2022

Zur Eröffnung des Stadtarchivs und Magazins Waffenmuseum im Haus der Geschichte Suhl (Portalgebäude des ehemaligen Kulturhauses) am 14.05.2022 soll es eine OpenairAusstellung geben, die die Städtebauförderung von Sanierungsprojekten in der Stadt Suhl thematisiert. Das Portalgebäude des ehemaligen Kulturhauses „7. Oktober“ Suhl/Haus Philharmonie ist mit der Erhaltung, Sanierung und Umbau ein Kernobjekt der Städtebauförderung in Suhl seit 2010.

In der Openair-Ausstellung am Platz am Dianabrunnen gibt es Bilder und Informationen über die Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden in Suhl zu 15 Förderprojekten innerhalb der letzten drei Jahrzehnte. Dazu gehören sowohl große städtische Projekte wie die Sanierung des Steinwegs, des Heinrichser Rathauses oder des Waffenmuseums, der Kirchen in Suhl/Heinrichs oder Neubauten wie die Stadtbücherei und das Haus der Wirtschaft als auch die denkmalgerechte Sanierung von privaten Wohnhäusern wie in der Kirchgasse 12 oder der Meininger Straße 97 in Suhl-Heinrichs. Wenn Bilder des Vor-Sanierungs-Zustandes vorhanden waren, wurden die Objekte mit Vorher-Nachher-Bildern illustriert, Zeitzeugnisse wie Presseartikel oder Baupläne hinzugefügt. Kurze Beschreibungen erläutern die einzelnen Projekte, die Notwendigkeit, den Verlauf und die Ergebnisse der Sanierung, Projektzeitraum und Gesamtkosten/Fördermittel werden benannt.

Die Tafeln wurden so gestaltet, dass jeweils ein Förderprojekt pro Tafel mit einer eigenen Kennfarbe (die nach Möglichkeit etwas mit dem Objekt zu tun hat) in der großen Projektüberschrift dargestellt wird. Ein großes, fast formatfüllendes Bild zeigt plakativ das fertig sanierte Objekt. Eine kleine Bildserie von meist 3 Bildern am linken Tafelrand zeigt den Bauzustand vor der Sanierung oder während der Bauarbeiten. die möglichst kurze, aber informative Projektbeschreibung wurden in runden „Textblasen“ mit der Projektfarbe gesetzt. Die runde Form hat den großen Vorteil, dass man diesen Textbaustein frei (ohne Format- und Kantenbeziehung) auf der Bildfläche anordnen kann, dass er verhältnismäßig weniger Platz beansprucht und das Bildüberdeckungen „akzeptabler“ wirken (vermutlich, weil die virtuelle Bildfortsetzung an einem runden Ausschnitt besser funktioniert als an einem rechteckigen). Außerdem wurden, wenn verfügbar, weitere Bilder, die das Projekt illustrieren, als runde „Bildblasen“ auf nicht so bildwichtigen Teilen des Hauptbildes platziert. Wenn vorhanden und layoutmäßig gut zu integrieren, wurden auch rechteckige historische Zeitungsausschnitte oder Baupläne eingebunden, um möglichst vielfältige Informationen zu den einzelnen Projekten zu vermitteln. Jedes Projekt bekam dadurch ein prägnantes eigenes Erscheinungsbild, bietet abwechslungsreiche Informationen und Bilder. Der Gesamteindruck der Ausstellung ist trotz einer einheitlichen Gestaltungsbasis (einheitlicher Tafeltitel, prinzipielle Bildaufteilung) vielfältig und abwechslungsreich.

Die redaktionellen Texte wurden von der Städtebaulichen Planung Suhl erstellt und durch Holger Uske redigiert. Die zahlreichen Bilder wurden u.a. durch die Städtebauliche Planung Suhl, das Stadtarchiv Suhl, Denkmaltage Suhl, einige Planungs-/Baufirmen der jeweiligen Projekte, Peter Arfmann (Leiter des Waffenmuseums Suhl), Bernd Schepeler, Gerhard Semm, Holger Uske, Brigitte Günkel, Manuela Hahnebach und Andreas Kuhrt zur Verfügung gestellt bzw. extra angefertigt. Für einige Bilder wurde auf frei verfügbare Wikimedia Commons (meist vom Autor Störfix) zurückgegriffen.

Presse

Zum Tag der Städtebauförderung: Schau zeigt eine ganze Kette städtebaulicher Perlen Heike Hüchtemann | „Freies Wort“ | 13.05.2022

Städtebauförderung Suhl: Eröffnung Haus der Geschichte (Flyer) (Gestaltung: design.akut.zone)

Flyer Suhl: Tag der Städtebauförderung 2022

Ein DIN-lang-Flyer für den Tag der Städtebauförderung in Suhl am 14.05.2022. An diesem Tag wird auch das umgebaute und sanierte Haus der Geschichte Suhl eröffnet: eines der größten Städtebau-Förderprojekte in Thüringen. Das ehemalige Kulturhaus Suhl/Haus Philhamonie wurde teilweise abgerissen, aber das Portalgebäude als Haus der Geschichte (Stadtarchiv und Magazin des Waffenmuseums) erhalten, umgebaut und saniert. 12 Jahre nach Abrissbeginn des Bühnenhauses und der Anbaugebäude in der Bahnhofstraße und 6 Jahre nach Sicherungsmaßnahmen und Baubeginn für das immer noch riesengroße Portalgebäude des ehemaligen Kulturhauses wird es im Mai 2022 als Haus der Geschichte als Sitz des Stadtarchivs und Magazin des Waffenmuseums Suhl neu eröffnet.

Im 10-seitigen Zick-Zack-Falzflyer werden viele weitere Projekte der Städtebauförderung in Suhl während der letzten 3 Jahrzehnte kurz vorgestellt: 16 Projekte in der Suhler Innenstadt und 6 im Ortsteil Suhl-Heinrichs. Für den Interessierten gibt es einen schematischen Stadtplan der beiden Ortsbereichen mit der Lage der beschriebenen Objekte. Mit dem Flyer soll das erfolgreiche Instrument der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden zur Sanierung von Innenstädten, Ortsbildern und problematischen Teilbereichen mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Ohne diese Förderung könnten viele dieser Projekte nur mit Eigenmitteln der Orte nicht verwirklicht werden. Viele dieser oft historisch wertvollen Bauten würden verfallen und schließlich abgerissen werden müssen. Parallel zum Flyer wurde eine Openair-Ausstellung mit 16 Ausstellungstafeln am Dianabrunnen und eine mobile Präsentation mit 12 Rollups realisiert.

Die redaktionellen Inhalte Präsentationen wurden von der Städtebaulichen Planung der Stadt Suhl erstellt und von Holger Uske redigiert. Bilder wurden von der Städtebaulichen Planung, dem Stadtarchiv Suhl, Gerhard Semm und Bernd Schepeler zur Verfügung gestellt, als Wikimedia Commons vom Autor Störfix und A. Savin eingebunden, durch Manuela Hahnebach oder selbst erstellt.

Städtebauförderung Suhl: Eröffnung Haus der Geschichte (Aufsteller) (Gestaltung: design.akut.zone)

Aufsteller/Banner Suhl: Tag der Städtebauförderung 2022

Gestaltung eines großen Aufstellers (1,5 x 3 m) an den Suhler Stadteingängen. Mit dem Fahrzeug ankommende Einwohner und Besucher der Stadt Suhl sollen prägnant auf die Veranstaltungen Tag der Städtebauförderung (mit Eröffnung Haus der Geschichte Suhl) und Suhler Frühling (mit Südthüringer Pflanzentagen und Automeile) aufmerksam gemacht werden. Für die verschiedenen Veranstaltungen stehen 4 Symbolbilder als „Hingucker“. Der für eine Vorbeifahrt relativ viele Text wurde als Schlagzeilen mit abgestufter Größe (Wichtung) in stark farbigen Schriftbalken strukturiert. Die Gesamt-Farbwirkung soll frühlingshaft, fröhlich, aktivierend sein. Die vorgegebenen Logos der Städtebauförderung und der Stadt Suhl sollten passend in die Gesamtstruktur eingebunden werden, aber trotzdem selbständig bleiben. Die Hauptveranstaltung Eröffnung Haus der Geschichte als Stadtarchiv und Magazin des Waffenmuseums (nach langjähriger Ideensuche, Finanzierungsschwierigkeiten, teilweisem Abriss, Umbau und Sanierung des ehemaligen Kulturhauses) wird außerdem mit einem Banner in der Fußgängerzone Steinweg angekündigt.

Musikschule Suhl: Frühlingskonzert (Plakat) (Gestaltung: design.akut.zone, Bild: Baldur Schönfelder)

Plakat/Flyer Musikschule Suhl: Frühlingskonzert 2022

2021 hatte ich den Auftrag, für die Musikschule Suhl eine Plakatserie zu gestalten, die auf verschiedene öffentliche Musikschulkonzerte und Veranstaltungen (wie Tag der offenen Tür) angewendet werden kann. Mein Vorschlag war ein variabler Baukasten aus Gestaltungselementen, die für verschiedene Zwecke angepasst werden können: vollformatiges anlassbezogenes Hintergrundbild, Musikschul-Logo an variabler Position, farbiger Titelbalken + farbige Textbalken mit weiteren Informationen (Zeit, Ort, Mitwirkende, Vorverkauf…) Das Motiv des Hintergrundbildes soll zusammen mit der Farbkomposition der Textbalken eine Farbstimmung erzeugen, die den jeweiligen Anlass emotional veranschaulichen. Meine Idee ist, keine fertiges Layout vorzugeben, sondern einen Baukasten, der je nach Anlass unterschiedliche Ausprägungen in einem bestimmten Gestaltungsrahmen ermöglicht. Ein erstes konkretes Plakat entstand für das jährliche Frühlingskonzert der Musikschule. Das Bild „Fröhlicher Maientanz“ des Malers Baldur Schönfelder aus Neuhaus am Rennweg bot zu diesem Thema einen perfekten Rahmen. Die fröhliche frische Frühlingsfarbigkeit des Bildes wurde durch die Farbkombination der Textbalken Sonnengelb/Orange/Himmelblau/Flieder aufgenommen und unterstrichen. Mit der variablen Anordnung der Textbalken kann man auf die konkrete Bildaufteilung reagieren, Bildbereiche betonen oder abdecken. Die jeweils einfarbigen Textbalken sorgen dafür, dass der Text in einer ruhigen Umgebung gut lesbar bleibt. Die entsprechend Textlänge unterschiedliche Textbalkenlänge sorgt für eine lebendige Struktur. Das rund eingefasste Logo wurde als Kontrapunkt zu den rechteckigen Textbalken gesetzt. Neben Plakaten in verschiedenen DIN-Hochformaten wurde die Gestaltung auch in einer DIN-lang-Karte umgesetzt.

Mehr Informationen zum Frühlingskonzert: www.musikschule-suhl.de/…
Pressebeitrag über Baldur Schönfelder auf pressebüro-jenshirsch.de/…

Plakat: Kulturhaus Suhl: Vom 7. Oktober zum Haus der Geschichte (Text: Holger Uske, Gestaltung: design.akut.zone)

Plakate „Das Kulturhaus in Suhl: vom 7. Oktober zum Haus der Geschichte“ 2021/22

Zur Eröffnung des sanierten und umgebauten ehemaligen Kulturhaus-Portalgebäudes als Haus der Geschichte am 14.05.2022 soll eine Plakatserie im neuen Foyer gezeigt werden, die den Aufbau, die Nutzung, die Erweiterung, den Leerstand und Niedergang, teilweisen Abriss und die Umbau-Sanierung des Gebäudes von 1954 bis 2022 veranschaulicht. Aber es wird auch auf den dafür angeordneten Abriss eine der schönsten Suhler Jugendstil-Villen (Wagners-Villa) und Einebnung der dazugehörigen Gärten eingegangen. Da die neuen Nutzer das Stadtarchiv und das Magazin des Waffenmuseums sein werden, wird auch die jahrzehntelange Odyssee dieser Institutionen durch provisorische Quartiere in unzureichenden Gebäuden thematisiert.

Dieses ganze Kapitel der Kulturhausgeschichte stellt der Autor Holger Uske mit Hilfe von Zeitzeugen und vielen Bildern ausführlich im Heft 64 der Kleinen Suhler Reihe „Das Neue Stadtarchiv Suhl – Das Haus der Geschichte“ dar (Gestaltung: Annette Wiedemann). Für die vorliegende Plakatausstellung aus 19 fortlaufend thematisch-chronologisch anknüpfenden Einzelpostern komprimierte Holger Uske die Inhalte auf schnell erfassbare Kernaussagen, die in ein oder zwei kleinen Textbereichen pro Thema untergebracht werden konnten. Die Bilder stammen ebenfalls von Zeitzeugen, aus dem Stadtarchiv Suhl, dem Suhler Waffenmuseum, von Holger Uske, Manuela Hahnebach und dem Umbau-Sanierungs-Planungsbüro nitschke + kollegen architekten gmbh weimar. In der Plakatstrecke spielen Bilder, Farben und eine abwechslungsreiche, themenspezifische Anordnung von Bildern und Texten die Hauptrolle für ein interessantes, abwechslungsreiches, einprägsames Gesamtbild. Die einzige Konstante der Plakatreihe ist die jeweilige Themenüberschrift und das Layoutprinzip. Jedes Thema wird durch eine eigene Farbe präsentiert (die von den Nachbarn deutlich abweichen, aber auch harmonieren soll), die ich teilweise symbolisch dem Thema entsprechend, aber auch frei nach Gefühl angelegt hab. Die Anordnung von Bildern und Texten ist für jedes Plakat eigenständig und völlig frei von einem Satzraster. Es richtet sich hauptsächlich nach der Art, Menge und Größe der Bilder und Texte. Dabei hab ich nach Eignung (des Bildausschnitts) rechteckige und kreisrunde Bilder teilweise im Anschnitt angelegt. Mit unterschiedlicher Größe konnte ich auch unterschiedliche Präsenz/Wichtung der Bildmotive steuern. Runde Bilder und Textblöcke haben dabei den großen Vorteil, dass man sie ohne geometrischen Bezug zueinander setzen kann. Dadurch kann man ein individuelles freies Layout realisieren. Mit der möglichen Überdeckung nebensächlicher Bildteile durch andere Bilder an beliebiger, nicht geometrisch vorgegebener Stelle kann man auch mehr Bilder mit größerem bildwirksamen Ausschnitt unterbringen. Mein Ziel war, für jedes Layout eine „organische“, wie selbstverständlich wirkende Lösung zu finden, die jedem Plakat ein eigenes Gesicht gibt.

Video: Anno 2013 – Aus Kulturhaus Suhl wird Haus der Geschichte (rennsteig.tv auf vimeo.com)

Einst im Rahmen des sozialistischen Innenstadtumbaus von Suhl zur kleinsten Bezirksstadt der DDR als erstes Großbauprojekt geplant und erbaut, war das 1958 eröffnete Kulturhaus „7. Oktober“ jahrzehntelang eines der prägenden Gebäude des neuen Zentrums rund um den Ernst-Thälmann-Platz (heute Platz der Deutschen Einheit). Es war das kulturelle Zentrum Suhls mit Kino, Theater- und Orchestersaal, weiteren Bühnen, Clubräumen, Proberäumen, Tanz- und Ausstellungsflächen und Gaststätten. Schon mit dem Bau der gegenüber liegenden „Stadthalle der Freundschaft“ Mitte der 1970er Jahre büßte es einen Teil der Funktion als zentraler Veranstaltungsort ein. 1977/78 wurde es noch einmal modernisiert und erweitert, um die technische, architektonische und künstlerische Ausstattung weiterzuentwickeln und der klangvollen Suhler Philharmonie bessere Bedingungen zu bieten.

Presse

Entschieden: Portalgebäude wird „Haus der Geschichte“ („Freies Wort“, Georg Vater, 03.05.2021) Abstimmung des Stadtrats Suhl zum neuen Namen des sanierten Kulturhaus-Portalgebäudes

Fotoausstellung Günter Giese + Manuela Hahnebach (Galerie im Bürgerhaus Zella-Mehlis 2022)

Flyer Fotoausstellung Giese + Hahnebach 2022

Grafikdesign für Einladungsflyer für eine Fotoausstellung in der Galerie im Bürgerhaus Zella-Mehlis. Die Gemeinschaftsausstellung der Suhler Fotoclub-Kontrast-Mitglieder ist als Kontrast-Programm konzipiert: Günter Giese stellt Porträts von Modellfotografie aus, Manuela Hahnebach natürliche Strukturen. Jeder Fotograf sollte seinen eigenen Ausstellungsflyer haben, ergänzt durch ein Infoblatt zur Ausstellung und Ausstellungseröffnung. Die gesamte Einladung besteht aus 3 unterschiedlichen einfachen Karten, die formal aneinander angelehnt sind. Die Überlegung dahinter war, Klappkarten zu vermeiden und die beiden Autorenflyer von der konkreten Ausstellung abzukoppeln und so anlassunabhängig verwendbar zu machen. Außerdem waren die Ausstellungsdaten und -modalitäten unter den Pandemiebedingungen nicht sicher planbar, so dass man einen Extra-Einladungsflyer bei Bedarf besser aktualisieren und austauschen könnte.

Mehr Informationen: Fotoausstellung-Flyer Günter Giese (PDF 170 KB) | Manuela Hahnebach (PDF 425 KB) | Einladung (60 KB)
Website Manuela Hahnebach: design.hahnebach.com
Website Galerie im Bürgerhaus Zella-Mehlis: tourismus.zella-mehlis.de/…
Mehr Informationen: suhl.fotoclubkontrast.de/…

Kalender: Schloss & Park Marisfeld: Deckblatt (Foto: Sophie Ehrsam, Gestaltung: design.akut.zone)

Kalender Schloss & Park Marisfeld 2021

Wegen der guten Resonanz zum Jubiläumskalender 1225 Jahre Marisfeld soll für 2022 ein neuer Kalender für Einwohner und interessierte Gäste des Dorfes im Kleinen Thüringer Wald aufgelegt werden. Das Thema Schloss & Park Marisfeld zeigt in 13 eindrucksvollen Fotos das architektonische Kleinod des Ortes, das Wasserschloss Marisfeld (jetzt Kinderheim), und den zugehörigen Park im Laufe der Jahreszeiten. Die Bilder wurden wieder formatfüllend gesetzt, das Kalendarium reduziert als Fußleiste angeordnet.

Bernd Schepeler: Suhl - ein Plädoyer für meine Stadt . Buch-Umschlag (Fotos: Bernd Schepeler/Manuela Hahnebach, Gestaltung: Designakut 2021)

Bernd Schepeler Suhl – ein Plädoyer für meine Stadt 2021/22

Buchgestaltung für Bernd Schepeler, der einen Bildband über die Stadt Suhl aus seiner persönlichen Sicht herausgegeben hat. In dem Buch gibt es jede Menge aktuelle und manche historische Bilder (ca. 900 Farbfotos) sowie knappe informative Texte zu vielen Themen und Facetten der Suhler Geschichte und Lebensqualität. Bernd Schepeler stellt die Vorzüge der Stadt Suhl mit den eingemeindeten Ortsteilen und des Umlandes im Herzen des Thüringer Waldes vor. Es geht um Stadtentwicklung und Stadtumbau, Architektur, Sehenswürdigkeiten, Natur und Erholung, Kultur und Sport, Gastlichkeit, Gewerbe, Handel, Industrie, Vereine, Verwaltung, medizinische Versorgung und viele weitere Aspekte, die das Lebensgefühl in unserer Stadt ausmachen. Bernd Schepeler legte Wert darauf, aktuelle Geschichte(n), Bilder und Zahlen darzustellen.

Buchgestalterisch hatte ich freie Hand und konnte ein freies Layout realisieren, bei dem jede (Doppel)Seite je nach Inhalt einen eigenen Ausdruck hat. Es gibt Seiten mit Bildergalerien, vollformatige Abbildungen oder doppelseitige Panoramabilder. Oft sorgen runde „Bildblasen“ für aufgelockerte Anordnung abseits jedes Spaltenrasters. Die knappen Texte wurden teils streng im Spaltenraster gesetzt aber gelegentlich auch in frei angeordneten rechteckigen oder runden Textbausteinen, die sich mit den Bildern in spannende Beziehung setzen. Als eine Hauptfarbe für Hintergründe und Überschriften wurde ein Frühlingsgrün gewählt, das den Aspekt der Naturnähe von Wald und Wiesen in Thüringen frisch-leicht-fröhlich interpretiert (nicht ein sonst oft verwendetes dunkles schweres Waldgrün). Thematische Überschriften setzen in einer relativ großen lockeren Schreibschrift Akzente. Die Texte sind in einer klaren, angenehm fließenden, gut lesbaren Schrägschrift gesetzt. Der Gesamteindruck des Buches soll locker, abwechslungsreich, sympathisch und freundlich sein – vielleicht wie Suhl? Das Buch ist in enger Abstimmung mit dem Autor entstanden. Neben vielen eigenen Bildern des Autors wurden Fotos u.a. von Manuela Hahnebach verwendet oder von den dargestellten Einrichtungen, Organisationen oder Firmen zur Verfügung gestellt.

Der Bildband mit Hardcover-Einband (Format 24,5 x 21,9 cm) hat 208 reich bebilderte Seiten und erschien im August 2021. Er ist in Suhler Buchhandlungen (Buchhaus Suhl, Buchhandlung am Topfmarkt, Thalia Suhl), in den Tourist-Information Suhl (und der Ortsteile), im Waffenmuseum Suhl und beim Autor zu erwerben (Preis: 19,99 €).

Neuauflage 2022

Weil die erste Auflage von 2021 ziemlich schnell ausverkauft war, gab es schon 2022 eine Neuauflage des Suhl-Buches mit einigen Aktualisierungen und Erweiterungen des Inhalts. Unter anderem wurde die aktuelle Entwicklung der kommunalen Arbeitsgemeinschaft Oberzentrum Südthüringen thematisiert und die beteiligten Städte Schleusingen, Zella-Mehlis und Oberhof näher vorgestellt. Auch für die aktuelle Entwicklung zum Haus der Geschichte Suhl (Portalgebäude des ehemaligen Kulturhauses/Stadtarchiv/Magazin Waffenmuseum) gibt es einen neuen Beitrag. Es werden einige neue Unternehmen aus Suhl und kulturelle Ereignisse der Region vorgestellt. Neu erstellt wurde eine Stadtzentrum-Sehenswürdigkeits-Karte und eine Karte mit regionalen Ausflugszielen. Schließlich gibt es auf dem Rücktitel einige Leser-Meinungen zum ersten Buch. Die zweite Ausgabe hat 16 Seiten mehr als die erste.

Links

www.insuedthueringen.de/… „Liebeserklärung auf 200 Seiten an die eigene Stadt“ Doreen Fischer | „Freies Wort“ 24.09.2021
schmiedefeld.de/… Neu im Sortiment der Touristinformation Schmiedefeld