Musikschule Suhl: Jubiläumskonzert 2026, Plakat (Malerei: Baldur Schönfelder, Gestaltung: Andreas Kuhrt)

Plakate/Flyer Musikschule Suhl Jubiläumskonzert 2026

Plakate und Flyer zum Jubiläumskonzert der Musikschule Suhl. Als Hintergrundbild wurde auf Wunsch der Musikschule das gleiche wie bisher verwendet: Fröhlicher Maientanz von Baldur Schönfelder, die Textbalken wurden wieder farblich variiert. 2026 ist das 70jährige Jubiläum der Musikschule Suhl (gegründet 1956). Deshalb firmiert das große jährliche Sommerkonzert im CCS 2026 als Jubiläumskonzert. Aus diesem Anlass wurde auch das runde Musikschul-Logo typografisch modifiziert. Die Vorderseite der Einladungskarte ist wie das Plakat gestaltet, nur auf schmalerem Format. Auf der Rückseite werden die restlichen Veranstaltungen der Musikschule im Jubiläumsjahr 2026 aufgelistet mit übersichtlichen Infos zum Titel, Datum/Uhrzeit, Ort/Adresse und Kurzbeschreibung.

24.01. - 22.10.2026: Fotoclubausstellung "Thüringer Ansichten" in der Musikschule Suhl (Plakat, Foto: Julia Didelot)

Flyer/Plakat Fotoclubausstellung „Thüringer Ansichten“ 2026

Gestaltung von Flyer und Plakat für die Ausstellung des Fotoclubs Kontrast „Thüringer Ansichten“ in der Musikschule Suhl. Der Fotoclub Kontrast richtet wieder eine Jahresausstellung in der Musikschule Suhl aus. Es sind 40 großformatige (70 x 100 cm) Bilder aus Latexpapier. Als Thema haben wir „Thüringer Ansichten“ vom diesjährigen Literaturkalender übernommen. Die Ausstellungsbilder sind vergrößerte Ansichten der Literaturkalender-Blätter: gestaltete Blätter mit Bildern und Texten (Gestaltung: Designakut). Die Texte sind von Thüringer Autoren des Südthüringer Literaturvereins, die Bilder sind Fotos von Mitgliedern des Fotoclubs Kontrast Suhl, befreundeten Fotografen, zwei bildenden Künstlern und einer Glasgestalterin. Zu den 30 Seiten im Literaturkalender 2026 wurden 10 weitere Gestaltungen hinzugefügt.

Mehr Informationen: suhl.fotoclubkontrast.de/… |  Einladungskarte Fotoclubausstellung „Thüringer Ansichten“ in der Musikschule Suhl (PDF 240 KB)

Literaturkalender Thüringer Ansichten 2026: Plakat Premiere (Foto: Julia Didelot, Gestaltung: Designakut)

Flyer/Plakat Premiere Literaturkalender 2026 2025

Plakate und Einladungskarten für die Präsentation des Lieteraturkalenders 2026 „Thüringer Ansichten“ mit Premieren-Lesung im Buchhaus Suhl. Flyer und Plakat bauen auf der Titelseite des Literaturkalenders 2026 auf, ergänzt durch farbig auffällige „Blickpunkte“, die die Veranstaltungsinformationen vermitteln. Als Stilmittel eines Eyecatchers werden unterschiedliche Schriftgrößen und -stärken (light/fett) genutzt, um wesentliche Informationen auf einen Blick erfassen zu können. Die Einladungskarte hat nur Vorder- und Rückseite und soll auf keinen Fall mit Informationen/Gestaltungselementen überfrachtet werden. Die Vorderseite mit dem Kalender-Titelmotiv soll durch den „Blickpunkt“ Aufmerksamkeit erregen, die Rückseite bietet kurze, übersichtliche Informationen und wiederholt den „Blickpunkt“ mit weiteren wichtigen Veranstaltungs-Informationen.

08.05.-30.10.2025: Fotoclub-Kontrast-Ausstellung "Schau!" in der Rennsteig-Galerie Suhl (Plakat: Eröffnung)

Flyer/Plakat Fotoclubausstellung Schau! 2025

2025 hat der Fotoclub Kontrast Suhl das Angebot, Bilder in der Rennsteig-Galerie Suhl auszustellen (AWG „Rennsteig“ Suhl, Friedrich-König-Straße 11). Dafür habe ich die Einladungskarte und ein Plakat entworfen. Grundlage für die Gestaltung war ein Porträtfoto unseres Fotoclubmitglieds Julia Didelot (juliette-fotografie.de). Das blickbannend-mystische Foto eines ziemlich eindrucksvollen Typen drängte mir den Ausstellungstitel „Schau!“ geradezu auf: kurz, knackig, schnörkellos, sowohl im Sinne von Bilder-Schau als auch in der Befehlsform zu verstehen. Das Fotoclub-Kontrast-Logo bildet die Fortsetzung der oberen Titelzeile. Dieser Zeile wurde die Fußzeile am unteren Rand gegenübergestellt: Infos und Logo des Veranstalters AWG „Rennsteig“. Das Plakat soll bis zur Eröffnung mit einem auffälligen Eyecatcher-Punkt „Eröffnungs“ und danach mit „Öffnungszeiten“ komplettiert werden.

Die Vorderseite der Einladungskarte ist wie das Plakat gestaltet (aber im DIN-lang-Format). Die Rückseite bündelt alle Informationen über Ausstellungsdauer, Aussteller, Themen, Eröffnungsprogramm, AWG „Rennsteig“, Rennsteig-Galerie Öffnungszeiten. Die Eröffnungs-Info ist wieder als auffälliger Eyecatcher-Punkt angeordnet.

KatalogNachdruck: Gewehrfabrik Sempert & Krieghoff: Titelblatt

Nachdruck Katalog Gewehrfabrik Sempert & Krieghoff 2025

Nachdruck eines Waffenkatalogs (vom Anfang des 19. Jh.) der ehemaligen Suhler Gewehrfabrik Sempert & Krieghoff. Der Originalkatalog hatte ein Format 24 x 32 cm. Diese Größe außerhalb der standardisierten Formate kann auf heutigen Druckbögen nur mit relativ großem Abfall platziert werden und wäre entsprechend teuer. Deshalb wurde ein etwas kleineres Format 21 x 28 cm gewählt, das aus dem DIN-A4-Format beschnitten werden kann. Eine weitere Schwierigkeit bestand darin, den ursprünglichen Druck auf gelblich-grauem Papier im Vierfarbdruck zu simulieren. Das wäre nur mit hohem Korrekturaufwand zu realisieren. Noch ein Problem war, dass die ursprünglichen Grafiken als Strichzeichnungen mit feinen Schraffuren angelegt waren. In der früheren analogen Drucktechnik konnten diese feinen Strichzeichnungen 1:1 auf den Druck übertragen werden, beim heutigen Vierfarbdruck mit digitaler Vorstufe und Rasterung der Druckfarben führte eine Neuberechnung auf die standardmäßige Druckauflösung von 300 dpi zu unerwarteten Moiré-Effekten, die die feinen Schraffuren mit grafischen Mustern überlagern. Das war nur dadurch zu verhindern, dass die ursprünglichen eigentlich zu großen Scans nicht mehr neu berechnet werden durften. Der Nachdruck von alten Druckerzeugnissen ist ein ziemlich aufwändiger Prozess mit einigen Unwägbarkeiten.

Trauerkarte des Fotoclubs Kontrast Suhl zum Tod von Günter Giese am 22.01.2025 (Foto: Günter Giese)

Trauerkarte für Günter Giese 2025

Trauerkarte des Fotoclubs Kontrast Suhl zum Tod des Fotofreundes und Clubchefs Günter Giese. Die Klappkarte zeigt vorn das Foto einer Allee von Günter Giese. Geboren 1952 in Altentreptow, war er seiner norddeutschen Heimat verbunden und hat dort auch gern Alleen fotografiert. Den Allee-Blick fand ich für einen endenden Lebensweg passend. Ein Text der Dietzhäuser Schriftstellerin Ursula Schütt (aus dem Buch ZauberZeichen, Ursula Schütt: Texte, Günter Giese: Fotografie, 2017) zu einem (anderen) Allee-Bild trifft meiner Meinung nach den rückblickenden, melancholischen Ton eines Lebensweges. In einem eigenen Text im Namen des Fotoclubs Kontrast Suhl hab ich versucht, unsere Gefühle der Trauer, des Mitgefühls, der Erinnerung, aber auch der Unsicherheit und Ratlosigkeit auszudrücken. Ich bin mir ziemlich sicher, im Namen aller, auch der ehemaligen Fotoclubmitglieder zu sprechen, denn Günter Giese war untrennbar mit dem Fotoclub Kontrast Suhl verbunden, seit 49 Jahren Mitglied (kurz nach der Gründung 1976) und seit 34 Jahren (1991) unser „Großer Vorsitzender“. Alle Fotoclubmitglieder im Laufe der Jahre haben ihn gekannt und geschätzt. Er war eine Art Zellkern, verlässlicher Ruhepol und zugleich Impulsgeber unseres Vereins, den wir vermissen. Wenn man den Text von Ursula Schütt auf sich wirken lässt, erkennt man aber auch, dass er eine Ermutigung ist, einen eigenen Weg auch ohne den verlorenen gegangenen Freund zu gehen…

Musikschule Suhl: Sommerkonzert 2024, Plakat (Hintergrundbild: Fröhlicher Maientanz, Baldur Schönfelder)

Plakate/Flyer Musikschule Suhl Sommerkonzert, Sommerfest 2024

Plakate und Flyer zum Sommerkonzert der Musikschule Suhl. Als Hintergrundbild wurde auf Wunsch der Musikschule das gleiche wie bisher verwendet: Fröhlicher Maientanz, Baldur Schönfelder, die Textbalken wurden farblich variiert.

Mehr Informationen: www.suhl-ccs.de/…

Zum Sommerfest der Musikschule Suhl wurden abgewandelte Plakate und Flyer gestaltet: als Hintergrundbild dient das Bild „Tanz in den Frühling“ von Baldur Schönfelder. Die Farbbalken wurden neu gemischt.

Literaturkalender Thüringer Ansichten 2024: Plakat (Bild: Sommerdorf, Baldur Schönfelder, Gestaltung: Designakut 2023)

Plakat/Flyer Literaturkalender 2024 Thüringer Ansichten 2023

Veranstaltungsplakat und Einladungskarte zur Premieren-Lesung des neuen Literaturkalenders im Buchhaus Suhl. Nach 9 Jahren Pause soll wieder ein Literaturkalender des Südthüringer Literaturvereins erscheinen. In einer Lesung einiger Text-Autoren soll der Kalender der Öffentlichkeit präsentiert werden. Insgesamt werden in diesem 2-Wochen-Kalender auf 30 Seiten Texte von 27 Thüringer Autoren und 28 meist großformatige Fotos, Malerei, Grafik und Glaskunst präsentiert. Die Titelbilder von Plakat und Flyer entsprechen dem Literaturkalender-Titelblatt (beim Flyer auf das schmalere Seitenverhältnis angepasst): Sommerdorf von Baldur Schönfelder (Neuhaus am Rennweg). Die wichtigsten Veranstaltungs-Infos wurden beim Plakat in einem aufmerksamkeitserregenden orangen „Hingucker“-Punkt konzentriert (mit typografischer Wichtung der schnell erfassbaren wichtigsten Informationen). Dazu wurde ein zweiter, weniger wichtiger Text-Punkt gestellt, der grundlegende Produktinformationen zum Kalender vermittelt.

Wer sich für den interessant gestalteten Literatur-Bild-Kalender interessiert, sollte die Premierenlesung nicht verpassen.

Mehr Informationen zum Literaturkalender „Thüringer Ansichten 2024“: sinnbild.akut.zone/…

Rollups Städtebauförderung Suhl: Innenstadt Projektstudien (Gestaltung: design.akut.zone)

Rollups Städtebauförderung Suhl 2023

Als Ergänzung zu den Projekten der Städtebauförderung in Suhl, die zum Tag der Städtebauförderung 2022 vorgestellt wurden, wurden 2023 drei weitere Rollups mit aktuellen Projekten erstellt. Es handelt sich um Projekte der Fortführung der Innenstadtplanung mit Konzepten zu ausgewählten Einzelprojekten und eine Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des Bahnhofs Suhl und dessen Umgebung.

Das verbindende Element der 3 Rollups waren dies mal die Planungskarten der drei Studien als große Hauptbilder der Gestaltung.

Haselgold Suhl: In den Gärten des Lebens (Plakat, Hintergrundbild: Sommerwiese, Hans-Joachim Stürmer)

Plakat/Flyer Haselgold In den Gärten des Lebens 2023

Gestaltung von Plakat und Flyer für eine Kulturveranstaltung der Reihe Haselgold, ein Gemeinschaftsprojekt der Musikschule Suhl und des Vereins Provinzkultur: Lesung „In den Gärten des Lebens“ mit Holger Uske | www.literaturverein-suedthueringen.de (Texte zu Bildern von Frank Hauptvogel, einem Leipziger Maler und Grafiker | frank-hauptvogel.de) + Musik aus dem Barock zur Einweihung des Musikschul-Cembalos (es spielen Musiker der Musikschule Suhl: Gary O’Connell | www.gary-oconnell.de, Sibylla Greta Mahl | www.musikschule-suhl.de/… Nicole Mey | meymusic.org).

Inspiriert vom Veranstaltungstitel (der wiederum von einem Bild von Frank Hauptvogel inspiriert ist) hab ich ein farbenfrohes, abstraktes Naturbild (Sommerwiese von Hans-Joachim Stürmer, Suhl) als Hintergrund gewählt. Auf dem blau-grün-gelb-weißem Hintergrund steht der Titel „In den Gärten des Lebens“ als kontrastierende Schrift in Pink in einem bewegten lebendigen Schriftbild mit herausgehobenen Textbereichen. Ort und Zeit sowie Programmpunkte sind in grün-farblich angepassten Schriftblöcken, nach Bedeutung größenmäßig abgestuft, angeordnet. Ein kleines, aufgesetztes Extra-Bild zeigt das Cembalo, dessen Einweihung der Anlass der Veranstaltung ist. Auf der zweiseitigen Veranstaltungs-Karte konnten die Inhalte Titel + Ort/Zeit (Vorderseite) und das Veranstaltungsprogramm + Vorverkaufsinformationen (Rückseite) adäquat untergebracht werden.

Mehr Informationen: www.musikschule-suhl.de/…

Musikschule Suhl: Sommerkonzert 2023 (Plakat, Hintergrundbild: Fröhlicher Maientanz, Baldur Schönfelder)

Plakate/Flyer Musikschule Suhl Sommerkonzert, Tag der offenen Tür 2023

Plakate und Flyer zum Sommerkonzert und Tag der offenen Tür nach dem neuen Gestaltungskonzept für Veranstaltungsplakate der Musikschule Suhl. Die neuen Plakate und Flyer zeigen im Vergleich mit den vorigen wie das Gestaltungskonzept funktionieren soll: Es können neue Hintergrundbilder formatfüllend eingesetzt werden (Sommerkonzert: Fröhlicher Maientanz, Baldur Schönfelder, beim Tag der offenen Tür wurde aber auf Wunsch wieder das gleiche Foto verwendet: Foto: Neugier, Peter Zastrow, www.bildwelten.de), die Textbalken können farblich neu gestaltet, das Musikschul-Logo kann je nach Bildaufteilung verschoben werden.

Mehr Informationen: Sommerkonzert | Tag der offenen Tür www.musikschule-suhl.de/…

13. Landesfotoschau Thüringens 2023: Karte (Foto: Julia Didelot, Gestaltung: Designakut)

Drucksachen 13. Landesfotoschau Thüringens 2023-24

Gestaltung von Einladungskarten und anderen Drucksachen zur 13. Landesfotoschau Thüringens 2023. Die Karten sollten im DIN-lang-Format sein, nur Vorder- und Rückseite. Meine Idee war, die Veranstaltung Thüringer Landesfotoschau (das ist ein Fotowettbewerb der GfF Thüringen mit anschließenden Ausstellungen an verschiedenen Orten) und die dazugehörige Ausstellung als Inhalte konsequent voneinander getrennt auf der Vorder- und Rückseite der Karte darzustellen. Das bietet den Vorteil, dass man für weitere geplante Ausstellungen (z.B. in Sondershausen, Erfurt und Gotha) nur die Rückseite ändern müsste. Mit der Realisierung von Karten für weitere Ausstellungsorte hat sich ergeben, dass auch die Vorderseite mit einem speziell für den Ausstellungsort ausgesuchten, sozusagen „personalisiertem“ Titelbild ausgestattet werden soll, um mehr Abwechslung zu bieten, weitere bemerkenswerte Ausstellungsfotos zu veröffentlichen und eine prägnante Individualisierung jedes Ausstellungsortes zu erreichen.

Die Gestaltung sollte aufmerksamkeits-erregend sein, übersichtlichen Text-Inhalt haben, ansprechende Bilder, klare Aufteilung. Die Bilder als wichtigste Botschaft und Blickfang wurden formatfüllend gesetzt (es sind ausgewählte Ausstellungsbilder, die im Panoramaformat funktionieren müssen). Als „Gesicht der Landesfotoschau“ hab ich das wunderbare Porträt eines natürlich-sympathischen Mädchens mit Sommersprossen gewählt (Foto: Julia Didelot | juliette-fotografie.de). Die diagonale Ausrichtung des Bildmotivs war für meine Gestaltungsidee ideal. Seit einiger Zeit setze ich gern geschwungene, runde Grafikelemente in Layouts. Sie ermöglichen eine freiere Gestaltung, weil der Zwang der geometrisch-optischen Zuordnung zu anderen Elementen entfällt und die Gestaltung schwungvoll-harmonischer aussieht als mit herkömmlichen rechteckigen Textblöcken. Das Titelbild mit dem Sommersprossen-Mädchen war bezüglich der Bildaufteilung geradezu prädestiniert für einen Kugel-Kalotten-Anschnitt oben links, der die Überschrift sehr gut aufnehmen kann. Dieses Überschrifts-Feld soll durch eine eigene starke Farbe auffällig vom Bild abgegrenzt sein und damit ins Auge fallen. Zusätzliche grafische Elemente wie Logo und Textzeilen wurden „nach Gefühl“ an geeigneter Stelle in den Raum gesetzt.

Die Rückseite für den Ausstellungsort Museum Kloster Veßra folgt dem gleichen Gestaltungsprinzip mit dem Vorteil einer angepassten freien Anordnung der runden Textelemente. Ein wirkungsstarkes Bild (Foto: Helmut Hess) wird durch eine zur Bildaufteilung passende starkfarbige Überschrifts-Kalotte angeschnitten (als Pendant zur Vorderseite). Weiterer Infotext kann in einer weiteren Text-Kalotte, die sich spannungsvoll-harmonisch in die Gesamtgestaltung einfügt, untergebracht werden.

Das Konzept erlaubt die freie Gestaltung mit hohem Wiedererkennungswert (mit ähnlichen runden Textelementen) für andere Bilder und Texte, ohne das bestimmte Positionen oder Maße eingehalten werden müssen. Das Gestaltungsprinzip ermöglicht und fordert geradezu ein Spiel mit Formen und Farben.

Nach dem gleichen Prinzip wurden weitere Drucksachen gestaltet: Ausstellungs-Infoposter, Plakat, Banner und ein Social-Media-Icon. Dabei ermöglicht die freie Anordnung der Gestaltungselemente die Umformung der Gestaltung auf ziemlich unterschiedliche Formate vom Panorama-Banner über das quadratische Icon bis zum Hochformat-Plakat. Schließlich wurden auch noch Urkunden nach dem abgewandelten Layout gestaltet: jede Urkunde zeigt als Hauptmotiv einen wesentlichen Ausschnitt des jeweiligen preisgekrönten Bildes (weil die Bilder sowohl im Quer- als auch Hochformat angelegt waren, wurde ein quadratischer Ausschnitt gewählt). Das macht die Urkunden viel individueller und zu konkreten anlassbezogenen Zeitdokumenten.

13. Landesfotoschau Thüringens 2023 im Museum Kloster Veßra: Social Media (Foto: Julia Didelot, Gestaltung: Designakut)

Ausstellungsorte

05.03.-21.05.2023 Hennebergisches Museum Kloster Veßra
30.05.-25.08.2023 Ernst-Abbe-Hochschule Jena
11.09.-29.10.2023 Schlossmuseum Sondershausen
20.01.-23.03.2024 Haus Dacheröden Erfurt
30.06.-01.09.2024 Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg

Weblinks

Mehr Informationen: gff-thueringen.de/… | museumklostervessra.de/…

Presse:
www.insuedthueringen.de/… Cornell Hoppe: Kloster Veßra plant vielfältiges Programm (Freies Wort, 07.02.2023)
www.insuedthueringen.de/… Cornell Hoppe: Landesfotoschau: Die Vorbereitungen sind abgeschlossen (Freies Wort, 27.02.2023)
www.insuedthueringen.de/… Cornell Hoppe: Thüringer Landesfotoschau öffnet in Kloster Veßra (Freies Wort, 06.03.2023)

Musikschule Suhl: Tag der offenen Tür (Plakat) (Gestaltung: design.akut.zone, Foto: Peter Zastrow)

Plakat/Flyer Musikschule Suhl Tag der offenen Tür 2022

Plakat und Flyer zum Tag der offenen Tür nach dem neuen Gestaltungskonzept für Veranstaltungsplakate der Musikschule Suhl: vollformatiges themenbezogenes ansprechendes Hintergrundbild (Foto: Peter Zastrow, www.bildwelten.de), variabel-verschiedenfarbige Textbalken für Titel und Infotext (die Farbkombination soll eine zum Thema passende Farbstimmung erzeugen), Musikschul-Logo als Fixpunkt. Die Gestaltung des Flyers ist eine Umsetzung des Plakats auf schmalerem Format. Es sollen nur Flyer-Karten (keine Falzflyer) verwendet werden, um die Informationen kompakt und übersichtlich zu halten.

Mehr Informationen zum Tag der offenen Tür in der Musikschule Suhl

Eröffnung Haus der Geschichte Suhl 2022: Pflanzentage auf dem Platz der Deutschen Einheit (Foto: Andreas Kuhrt)

Eröffnung Haus der Geschichte Suhl 2022

Am 14. Mai 2022, dem Tag der Städtebauförderung, wurde das umgebaute und sanierte Portalgebäude des ehemaligen Kulturhauses als Haus der Geschichte Suhl mit einem Tag der offenen Tür offiziell eröffnet. Am Wochenende des „Suhler Frühlings“ mit Automeile und Pflanzentagen im Stadtzentrum zwischen Marktplatz, Steinweg und Platz der Deutschen Einheit kamen bei schönstem Frühlingswetter hunderte Interessenten, die die Eröffnung erleben und eine der öffentlichen Führungen im Haus mitmachen wollten. Es war so voll, dass viele Neugierige im großzügigen neuen Foyer keinen Platz mehr fanden und auch nicht alle Hausrundgangs-Wünsche erfüllt werden konnten (die insgesamt 9 Themen-Führungsgruppen mussten verständlicherweise auf eine überschaubare Personenzahl begrenzt werden). Neben den Eröffnungsreden gab es ein Programm, Ausstellungen, Führungen, Mitmach-Angebote und Info-Material zum mitnehmen sowie Hefte der Kleinen Suhler Reihe zu kaufen.

Hausschlüssel

Zwei Tage vorher, am 12.05.2022, gab es bereits eine interne nichtöffentliche Übergabe des Hauses der Geschichte von den Bauverantwortlichen nitschke + kollegen architekten Weimar an die Stadt Suhl. Der Suhler Oberbürgermeister André Knapp erhielt den symbolischen Hausschlüssel, der an die zukünftigen Nutzer des Hauses weitergereicht wurde: Andrea Walther als Leiterin des Stadtarchivs und Peter Arfmann als Leiter des Waffenmuseums. Ich würde diesen Tag mal als Schlüssel-Tag für das Haus der Geschichte bezeichnen.

Ein bisschen Geschichte

Das Kulturhaus „7. Oktober“ in Suhl (seit 1991 Haus Philharmonie) wurde 1954 bis 1958 als erstes Großbauprojekt der kleinsten DDR-Bezirksstadt im neoklassizistischen Nachkriegs-Stil der „Ost-Moderne“ gebaut. 50 Jahre lang war es das kulturelle Veranstaltungszentrum der Stadt für Theater, Kino, Konzerte, Kulturvereine, Jugendweihen und Politveranstaltungen bis es seine Funktionen zunehmend verlor, im Unterhalt zu teuer und die Bausubstanz sanierungsbedürftig wurde.

Abriss, Umbau, Sanierung

Ab 2010 wurde das ehemalige Kulturhaus teilweise abgerissen: die großen Veranstaltungssäle und der Verwaltungsbau an der Bahnhofstraße. Dort wurde das Haus der Wirtschaft als Sitz der IHK Südthüringen bis 2014 neu gebaut. Das übriggebliebene Portalgebäude des ehemaligen Kulturhauses zum Platz der Deutschen Einheit wurde von 2016 bis 2022 umgebaut und saniert. Für den Umbau war das Architekturbüro Nitschke & Partner Weimar verantwortlich. Der Neubau mit ganz neuen Anforderungen in der historischen Hülle war kompliziert, langwierig und teuer. Von den Baukosten über 9 Mio. € wurden knapp 80 % durch den Bund und das Land Thüringen mit Mitteln der Städtebauförderung gefördert. Nach der Fertigstellung dient es als Stadtarchiv Suhl und Magazin des Waffenmuseums Suhl, also sowohl die historischen Akten, Dokumente und Fotos (des Stadtarchivs) als auch die heimatgeschichtliche Sammlung des Waffenmuseums (nicht nur Waffen, sondern auch Kunstwerke, Gemälde, Skulpturen, Münzen, Porzellan, Musikinstrumente, Handwerks- und Industrieprodukte, Maschinen, Fahnen…) beherbergen. Das Gebäude wurde entkernt (dabei an den Säulenumgängen und Treppenhäusern soviel wie möglich erhalten) und im Innern ein komplett neuer Betonkubus für die Depoträume (mit speziellen Last-, Sicherheits- und Klimatisierungs-Anforderungen) eingebaut. Seit Ende 2021 war der Bau im Wesentlichen fertiggestellt, es gab noch Restarbeiten bei der Innenausstattung und Umfeldgestaltung, aber Stadtarchiv und Magazin Waffenmuseum sind nach und nach eingezogen.

Ausstellungen

Großplakate in den „Schautüren“

Für die Ausgestaltung des Hauses und die geplante Eröffnung zum Tag der Städtebauförderung hab ich im Auftrag der Stadt Suhl seit Mitte 2021 zahlreiche Ausstellungsmaterialien erstellt: angefangen im Dezember 2021 mit Großplakaten für 8 äußere „Schautüren“ (ehemalige große Flügeltüren, die nicht mehr als solche genutzt werden). Die Plakate zeigen Suhler Highlights, die einen wesentlichen Teil der Stadt-Identität ausmachen, für die Suhl teilweise sogar weltbekannt ist und die im Stadtarchiv oder Magazin des Waffenmuseum zu finden sind: von historischer Waffenkunst über Simson-Mopeds, EGS-Rührgeräte, fränkische Fachwerk-Architektur, Ost-Moderne bis zur Herbert-Roth-Volksmusik.

Plakatserie Kulturhaus

Seit Mitte 2021 habe ich in Zusammenarbeit mit Holger Uske und dem Stadtarchiv Suhl eine Plakatserie über das ehemalige „Kulturhaus Suhl – vom 7. Oktober zum Haus der Geschichte“ erarbeitet, die seit der Eröffnung des Hauses der Geschichte an der Ausstellungswand im Foyer zu sehen ist. Das sind 19 Plakate über den Vorgängerbau, die provisorischen Quartiere des Stadtarchivs und Magazins Waffenmuseum, den Aufbau, die Ausstattung, Eröffnung und Nutzung des Suhler Kulturhauses, dessen Verfall, teilweisen Abriss, Umbau und Sanierung des Portalgebäudes als Haus der Geschichte. Der Inhalt der Plakatausstellung beruht im Wesentlichen auf dem Heft 64 der Kleinen Suhler Reihe „Das Neue Stadtarchiv Suhl – Das Haus der Geschichte“. Begleitend zur Plakatserie gestaltete das Stadtarchiv Suhl eine Vitrinenausstellung von Dokumenten und gegenständlichen Zeitzeugnissen passend zum jeweiligen Thema.

Plakatserie Herbert-Roth-Ensemble

Eine weitere Präsentation im Haus der Geschichte ist die Kabinett-Ausstellung zum Herbert-Roth-Ensemble. Diese Ausstellung würdigt den bekannten Suhler Komponisten und Volksmusikanten Herbert Roth und sein Musikensemble der 1950er bis 1980er Jahre. Diese Kabinett-Ausstellung besteht aus einer Vitrinen-Ausstellung von Dokumenten, Fotos, Büchern, Schallplatten, CDs und Erinnerungsstücken von Herbert Roth und seinen musikalischen Freunden, die von Matthias Rolfs zusammengetragen wurden. Ein weiterer Ausstellungsbereich sind 9 große Plakate zum Herbert-Roth-Ensemble, die einzelne Musikanten vorstellen: Herbert Roth, der Texter Karl Müller, die Sängerin und Musikantin Waltraut Schulz, die Sängerin und Musikantin Karin Roth (Edelgard und Herbert Roths Tochter), das Herbert-Roth-Ensemble, der andere Herbert Roth als Schlagerkomponist Matthias Wendt und 3 historische Veranstaltungsplakate (als Kopien). Die Texte stammen von Matthias Rolfs in Zusammenarbeit mit dem Herbert-Roth-Fan und -Kenner Wolf-Dieter Schmidt (aus Hannover).

Ausstellungstafel Rennsteiglied

Außerdem wurde nachträglich zum 70jährigen Jubiläum des Rennsteiglieds (Premiere 1951) eine Ausstellungstafel „Das Rennsteiglied – die Hymne Thüringens“ über den Thüringer Höhenweg Rennsteig und das Rennsteiglied von Herbert Roth (Komposition) und Karl Müller (Text) erstellt.

Tag der Städtebauförderung in Suhl

Umbau und Sanierung des Portalgebäudes waren bisher das größte und aufwändigste Projekt der Städtebauförderung in Suhl. Deshalb wurde der Tag der Städtebauförderung am 14.05.2022 zum Anlass genommen, das fertiggestellte Haus offiziell zu eröffnen. Gleichzeitig sollte die Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Dazu sollten auch viele andere Bauförderprojekte der letzten drei Jahrzehnte dargestellt werden. In einem Flyer zum Tag der Städtebauförderung werden 22 Projekte in der Suhler Innenstadt und Suhl-Heinrichs vorgestellt. Ein weiterer Ausstellungs-Baustein ist die schon traditionsreiche Suhler Openair-Ausstellung am Dianabrunnen: dafür wurden 16 Ausstellungstafeln mit Fotos und Infos zu 15 ausgewählten Städtebau-Förderprojekten gestaltet. Parallel dazu wurden 12 Rollups Städtebauförderung Suhl erstellt, die eine Auswahl von 11 Förderprojekten darstellten. Diese dienen unabhängig von der Openair-Ausstellung der zukünftigen mobilen Präsentation in verschiedenen Räumlichkeiten. Während der Haus-der-Geschichte-Eröffnung waren diese Rollups an verschiedenen Orten des Hauses verteilt. Schließlich wurden noch zwei weitere kleine PR-Bausteine zum Tag der Städtebauförderung gestaltet: Aufsteller an den Stadteingängen und ein Infobanner in der Fußgängerzone Steinweg.

Medien

Eröffnung mit neuer Nutzung: Haus der Geschichte und Erinnerungen Dörthe Lemme | „Freies Wort“ | 15.05.2022
Haus der Geschichte vor Eröffnung: Wo Suhler Schätze zu Hause sind Dörthe Lemme | „Freies Wort“ | 02.05.2022
Haus der Geschichte: Portalgebäude in Suhl kurz vor der Neueröffnung Mathias Streisel | MDR Thüringen Journal | 04.05.2022
Vor Ort – Erste Einblicke in das Haus der Geschichte Suhl rennsteig.tv | 04.05.2022
Eröffnung mit neuer Funktion: Haus der Geschichte lädt zum Entdecken Dörthe Lemme | „Freies Wort“ | 11.05.2022

Plakatserie Herbert Roth Ensemble: Herbert Roth (Gestaltung: design.akut.zone)

Plakatserie Herbert Roth Ensemble 2022

Zur Eröffnung des Hauses der Geschichte Suhl im Mai 2022 wurde u.a. eine Kabinett-Ausstellung über einen der bekanntesten Suhler gestaltet: den Komponisten, Sänger und Volksmusikanten Herbert Roth und sein Ensemble. Neben einer Vitrinen-Ausstellung und einer Ausstellungstafel über den Rennsteig und das Rennsteiglied als Hymne Thüringens wurde eine Plakatserie über Herbert Roth und sein Ensemble gestaltet. Auf 9 großen Plakaten (10 x 100 cm) gibt es Informationen und viele Bilder zu den Hauptpersonen: Herbert Roth (und seine Frau Edelgard), sein Freund und Texter aller Herbert-Roth-Volkslieder Karl „Kaschi“ Müller, die charismatische Sängerin und zweite Akkordeonspielerin des Ensembles über 3 Jahrzehnte (1951-1983) Waltraut Schulz, Herbert Roths Tochter, Sängerin und Akkordeonspielerin Anfang der 1980er Jahre Karin Roth, das Herbert Roth Ensemble unter verschiedenen Namen und mit unterschiedlichen Musikern (Kontrabass, Zither, Melodiegitarre), der „andere Herbert Roth“ als Schlagerkomponist Matthias Wendt und schließlich 3 Kopien von Originalplakaten bzw. Heft-Cover aus den 1950er Jahren.

Der Gestaltungs-Stil schließt an die vorher entstandenen Kulturhaus-Suhl-Plakate an: Jedes Thema/Person wird auf einem eigenem Plakat mit einer eigenen Farbe dargestellt (für die Roths natürlich Rot-Töne). Die informativen Textblöcke wurden wieder in runden „Blasen“ organisiert, wodurch sie räumlich kleiner wirken, nicht so viel Hintergrund überdecken und freier platziert werden können. Das gleiche gilt für die runden Bilder, von denen jeweils ein größeres Hauptbild eingesetzt wurde. Die anderen Bilder wurden in unterschiedlichen Größen (die eine Wichtung ermöglichen) je nach Platzbedarf und Wechselwirkung frei positioniert, meist überlappend, wenn es das Bildmotiv erlaubt. Ausnahmsweise wurde Plattencover oder Zeitungsartikel auch rechteckig eingefügt, dann aber eher hintergründig.Die Themenplakate sollen einen „erzählerischen“ Charakter haben, auf denen „das Auge spazieren gehen“ kann, die man also nur nach und nach entdecken kann. Neben den „offiziellen“ Ensemble-Bildern von Herbert Roths Freund und Fotograf des Vertrauens Rolf Kornmann wurden auch einige private Fotos (die bisher nicht so bekannt sind) aus den Nachlässen der Künstler/Familien verwendet.

Ausstellungstafel: Das Rennsteiglied - die Hymne Thüringens (Gestaltung: design.akut.zone)

Ausstellungstafel Rennsteiglied 2022

Zur Eröffnung des Hauses der Geschichte in Suhl (umgebautes Portalgebäude des ehemaligen Kulturhauses) wurde eine Kabinett-Ausstellung über den bekanntesten Suhler Volksmusiker und Komponisten Herbert Roth und sein Ensemble aufgebaut:

  • Eine Vitrinen-Ausstellung mit originalen Zeitzeugnissen, Erinnerungsstücken, Dokumenten, Büchern, Fotos, Schallplatten und CDs über Herbert Roth, Karl Müller (dessen Freund und Liedtexter), Waltraut Schulz (die Sängerin/Akkordeonspielerin des Ensembles über 3 Jahrzehnte) und Karin Roth (Tochter von Edelgard und Herbert Roth, Sängerin und Volksmusikantin). Die Vitrinen-Ausstellung wurde von Matthias Rolfs (langjähriger Kulturamtsleiter in Suhl und Herbert-Roth-Kenner) mit Leihgaben von Wolf-Dieter Schmidt (Herbert-Roth-Fan, Historiker, Sammler und Insider aus Hannover), Karin Roth, Sieglinde Calov (Lebensgefährtin von Karl Müller) und des Stadtarchivs Suhl (Nachlass Karl Müller, Nachlass Rolf Kornmann) zusammengestellt.
  • Eine originale funktionsfähige Telefunken-Bandmaschine M 15 aus den 1970er Jahren (aus dem AMIGA-Studio) zur Aufnahme/Abspielen der Urbänder zur Schallplattenproduktion. Diese und 14 Urbänder mit Herbert-Roth-Aufnahmen wurden von Volkmar Andrä (ehemaliger Musikproduzent beim AMIGA-Studio B) gerettet und zur Verfügung gestellt.
  • Eine Ausstellungstafel „Das Rennsteiglied – die Hymne Thüringens“ über den bekannten Thüringer Höhenweg Rennsteig und das zumindest in Thüringen weltbekannte Rennsteiglied.
  • Eine Plakatserie über Herbert Roth und sein Musikensemble.

Die Ausstellungstafel und die Plakatserie lehnen sich inhaltlich an die Broschüre „Auf den Spuren von Herbert Roth“ zum 70jährigen Jubiläum der Uraufführung des Rennsteigliedes 2021 an (Herausgeber: Congress Centrum Suhl, Touristik und Congress GmbH). Texte und Redaktion dieser Publikation stammen wieder von Matthias Rolfs in Zusammenarbeit mit Wolf-Dieter Schmidt. Drei Textblöcke der Rennsteiglied-Tafel geben kompakte Informationen zum bekannten, historischen Thüringer Höhenweg Rennsteig im Thüringer Wald, zur Entstehung des Rennsteigliedes und dessen Siegeszug als Hymne Thüringens und schließlich den Text des Rennsteigliedes. Mein Gestaltungsansatz war, ein frisches, fröhliches Erscheinungsbild zu erzeugen, das dem ursprünglichen Charakter des Liedes als Wanderlied Rechnung trägt. Es sollte keineswegs verstaubt oder altbacken wirken. Entsprechend hab ich eine frühlingshafte Farbkombination Himmelblau/Hellgrün gewählt. Die Bilder sollten wie „Farbtupfer“ einen malerisch-erzählerischen Bildeindruck erzeugen. Die nicht zu bunte, zu eigenständige, zurückhaltende Farbstimmung der ausgewählten Bilder kam mir dabei entgegen. Das zentrale warmton-rote Bild von Herbert Roth als „Wanderer“ füllt den zentralen Platz und bildet ein „Scharnier“ zwischen den Natur- und Musik-Ensemble-Bildern. Bei den Rennsteigbildern hab ich typische, natürliche, nicht zu „gestylte“ Fotos mit hohem Wiedererkennungswert gewählt (Fotos: Manuela Hahnebach, Bernd Schepeler).

Rollups Städtebauförderung Suhl: Haus der Geschichte (Gestaltung: design.akut.zone)

Rollups Städtebauförderung Suhl 2022

Parallel zur Openair-Ausstellung Suhl 2022 zur Städtebauförderung wurden Rollups (100 x 200 cm) zu den gleichen städtebaulichen Förderprojekten mit prinzipiell gleichem Inhalt erstellt (aber nur 12 Stück, also 4 Projekte weniger als bei der Openair-Ausstellung). Die Rollups dienen unabhängig von der Openair-Ausstellung der Innenraum-Präsentation der Städtebauförderung in Suhl in unterschiedlichen öffentlichen Bereichen (deshalb sind sie auch nicht speziell dem Tag der Städtebauförderung gewidmet). Zuerst wurden sie aber im Rahmen der Eröffnung des Hauses der Geschichte (am Tag der Städtebauförderung 14.05.2022) im 2022 fertiggestellten sanierten Portalgebäude des ehemaligen Suhler Kulturhauses ausgestellt (als Vorort-Version der Openair-Ausstellung).

Die Herausforderung bei der Gestaltung bestand darin, das ursprünglich angelegte Querformat der Openair-Ausstellung in ein entgegengesetzt ausgedehntes Hochformat umzuformen, ohne dass es irgendwie „gezwungen“ aussieht. Das funktionierte mit der Untereinander-Anordnung des Hauptbildes und der 3 Zusatzbilder (des Vor-Sanierungs-Zustandes) sehr gut. Die weiteren runden Bilder waren sehr günstig, da man sie im Format frei anordnen kann. Sie sind nicht an eine bestimmte Position (Raster) gebunden und konnten so in der freien Fläche des Hochformates verteilt werden. Damit konnte ich wieder für jedes Projekt ein neues eigenständiges spannungsvolles Layout realisieren. Die Texte und Bilder zu den einzelnen Projekten sind weitgehend identisch mit denen der Openair-Ausstellung.

Foto Openair Suhl 2022 Städtebauförderung: Was ist Städtebauförderung? (Gestaltung: design.akut.zone)

Foto Openair Städtebauförderung Suhl 2022

Zur Eröffnung des Stadtarchivs und Magazins Waffenmuseum im Haus der Geschichte Suhl (Portalgebäude des ehemaligen Kulturhauses) am 14.05.2022 soll es eine OpenairAusstellung geben, die die Städtebauförderung von Sanierungsprojekten in der Stadt Suhl thematisiert. Das Portalgebäude des ehemaligen Kulturhauses „7. Oktober“ Suhl/Haus Philharmonie ist mit der Erhaltung, Sanierung und Umbau ein Kernobjekt der Städtebauförderung in Suhl seit 2010.

In der Openair-Ausstellung am Platz am Dianabrunnen gibt es Bilder und Informationen über die Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden in Suhl zu 15 Förderprojekten innerhalb der letzten drei Jahrzehnte. Dazu gehören sowohl große städtische Projekte wie die Sanierung des Steinwegs, des Heinrichser Rathauses oder des Waffenmuseums, der Kirchen in Suhl/Heinrichs oder Neubauten wie die Stadtbücherei und das Haus der Wirtschaft als auch die denkmalgerechte Sanierung von privaten Wohnhäusern wie in der Kirchgasse 12 oder der Meininger Straße 97 in Suhl-Heinrichs. Wenn Bilder des Vor-Sanierungs-Zustandes vorhanden waren, wurden die Objekte mit Vorher-Nachher-Bildern illustriert, Zeitzeugnisse wie Presseartikel oder Baupläne hinzugefügt. Kurze Beschreibungen erläutern die einzelnen Projekte, die Notwendigkeit, den Verlauf und die Ergebnisse der Sanierung, Projektzeitraum und Gesamtkosten/Fördermittel werden benannt.

Die Tafeln wurden so gestaltet, dass jeweils ein Förderprojekt pro Tafel mit einer eigenen Kennfarbe (die nach Möglichkeit etwas mit dem Objekt zu tun hat) in der großen Projektüberschrift dargestellt wird. Ein großes, fast formatfüllendes Bild zeigt plakativ das fertig sanierte Objekt. Eine kleine Bildserie von meist 3 Bildern am linken Tafelrand zeigt den Bauzustand vor der Sanierung oder während der Bauarbeiten. die möglichst kurze, aber informative Projektbeschreibung wurden in runden „Textblasen“ mit der Projektfarbe gesetzt. Die runde Form hat den großen Vorteil, dass man diesen Textbaustein frei (ohne Format- und Kantenbeziehung) auf der Bildfläche anordnen kann, dass er verhältnismäßig weniger Platz beansprucht und das Bildüberdeckungen „akzeptabler“ wirken (vermutlich, weil die virtuelle Bildfortsetzung an einem runden Ausschnitt besser funktioniert als an einem rechteckigen). Außerdem wurden, wenn verfügbar, weitere Bilder, die das Projekt illustrieren, als runde „Bildblasen“ auf nicht so bildwichtigen Teilen des Hauptbildes platziert. Wenn vorhanden und layoutmäßig gut zu integrieren, wurden auch rechteckige historische Zeitungsausschnitte oder Baupläne eingebunden, um möglichst vielfältige Informationen zu den einzelnen Projekten zu vermitteln. Jedes Projekt bekam dadurch ein prägnantes eigenes Erscheinungsbild, bietet abwechslungsreiche Informationen und Bilder. Der Gesamteindruck der Ausstellung ist trotz einer einheitlichen Gestaltungsbasis (einheitlicher Tafeltitel, prinzipielle Bildaufteilung) vielfältig und abwechslungsreich.

Die redaktionellen Texte wurden von der Städtebaulichen Planung Suhl erstellt und durch Holger Uske redigiert. Die zahlreichen Bilder wurden u.a. durch die Städtebauliche Planung Suhl, das Stadtarchiv Suhl, Denkmaltage Suhl, einige Planungs-/Baufirmen der jeweiligen Projekte, Peter Arfmann (Leiter des Waffenmuseums Suhl), Bernd Schepeler, Gerhard Semm, Holger Uske, Brigitte Günkel, Manuela Hahnebach und Andreas Kuhrt zur Verfügung gestellt bzw. extra angefertigt. Für einige Bilder wurde auf frei verfügbare Wikimedia Commons (meist vom Autor Störfix) zurückgegriffen.

Presse

Zum Tag der Städtebauförderung: Schau zeigt eine ganze Kette städtebaulicher Perlen Heike Hüchtemann | „Freies Wort“ | 13.05.2022

Städtebauförderung Suhl: Eröffnung Haus der Geschichte (Flyer) (Gestaltung: design.akut.zone)

Flyer Tag der Städtebauförderung Suhl 2022

Ein DIN-lang-Flyer für den Tag der Städtebauförderung in Suhl am 14.05.2022. An diesem Tag wird auch das umgebaute und sanierte Haus der Geschichte Suhl eröffnet: eines der größten Städtebau-Förderprojekte in Thüringen. Das ehemalige Kulturhaus Suhl/Haus Philhamonie wurde teilweise abgerissen, aber das Portalgebäude als Haus der Geschichte (Stadtarchiv und Magazin des Waffenmuseums) erhalten, umgebaut und saniert. 12 Jahre nach Abrissbeginn des Bühnenhauses und der Anbaugebäude in der Bahnhofstraße und 6 Jahre nach Sicherungsmaßnahmen und Baubeginn für das immer noch riesengroße Portalgebäude des ehemaligen Kulturhauses wird es im Mai 2022 als Haus der Geschichte als Sitz des Stadtarchivs und Magazin des Waffenmuseums Suhl neu eröffnet.

Im 10-seitigen Zick-Zack-Falzflyer werden viele weitere Projekte der Städtebauförderung in Suhl während der letzten 3 Jahrzehnte kurz vorgestellt: 16 Projekte in der Suhler Innenstadt und 6 im Ortsteil Suhl-Heinrichs. Für den Interessierten gibt es einen schematischen Stadtplan der beiden Ortsbereichen mit der Lage der beschriebenen Objekte. Mit dem Flyer soll das erfolgreiche Instrument der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden zur Sanierung von Innenstädten, Ortsbildern und problematischen Teilbereichen mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Ohne diese Förderung könnten viele dieser Projekte nur mit Eigenmitteln der Orte nicht verwirklicht werden. Viele dieser oft historisch wertvollen Bauten würden verfallen und schließlich abgerissen werden müssen. Parallel zum Flyer wurde eine Openair-Ausstellung mit 16 Ausstellungstafeln am Dianabrunnen und eine mobile Präsentation mit 12 Rollups realisiert.

Die redaktionellen Inhalte Präsentationen wurden von der Städtebaulichen Planung der Stadt Suhl erstellt und von Holger Uske redigiert. Bilder wurden von der Städtebaulichen Planung, dem Stadtarchiv Suhl, Gerhard Semm und Bernd Schepeler zur Verfügung gestellt, als Wikimedia Commons vom Autor Störfix und A. Savin eingebunden, durch Manuela Hahnebach oder selbst erstellt.

Städtebauförderung Suhl: Eröffnung Haus der Geschichte (Aufsteller) (Gestaltung: design.akut.zone)

Aufsteller/Banner Tag der Städtebauförderung Suhl 2022

Gestaltung eines großen Aufstellers (1,5 x 3 m) an den Suhler Stadteingängen. Mit dem Fahrzeug ankommende Einwohner und Besucher der Stadt Suhl sollen prägnant auf die Veranstaltungen Tag der Städtebauförderung (mit Eröffnung Haus der Geschichte Suhl) und Suhler Frühling (mit Südthüringer Pflanzentagen und Automeile) aufmerksam gemacht werden. Für die verschiedenen Veranstaltungen stehen 4 Symbolbilder als „Hingucker“. Der für eine Vorbeifahrt relativ viele Text wurde als Schlagzeilen mit abgestufter Größe (Wichtung) in stark farbigen Schriftbalken strukturiert. Die Gesamt-Farbwirkung soll frühlingshaft, fröhlich, aktivierend sein. Die vorgegebenen Logos der Städtebauförderung und der Stadt Suhl sollten passend in die Gesamtstruktur eingebunden werden, aber trotzdem selbständig bleiben. Die Hauptveranstaltung Eröffnung Haus der Geschichte als Stadtarchiv und Magazin des Waffenmuseums (nach langjähriger Ideensuche, Finanzierungsschwierigkeiten, teilweisem Abriss, Umbau und Sanierung des ehemaligen Kulturhauses) wird außerdem mit einem Banner in der Fußgängerzone Steinweg angekündigt.